"Eselchen Juri"

 

Juri ging es zwischenzeitlich - im Sommer 2016 - sehr, sehr schlecht. Noch vor Pony Monis Tod war er plötzlich, von einem Tag auf den anderen, sehr krank. Er ging morgens mit normalem Gewicht auf die Weide und kam abends vollkommen abgemagert und schwach von der Wiese zurück. Es würde uns niemand glauben, wenn wir das so erzählen und uns unterstellen, dass wir es einfach vorher nicht gesehen haben, aber unsere Freundin war zu dieser Zeit bei uns auf Urlaub und hat es mit eigenen Augen gesehen. Es ging ihm richtig, richtig schlecht und wir haben wochenlang um sein Leben gebangt. Es waren mehrere Tierärzte bei ihm, keiner konnte eine sichere Diagnose stellen. Es schwankte von ansteckenden Erkrankungen (die wurden getestet und ausgeschlossen), Lungenentzüngung, Vergiftung bis hin zu keine Ahnung. Er wurde wochenlang mehrmals wöchentlich gegen alles mögliche und unmögliche gespritzt - geholfen hat es nicht wirklich, dafür hat Juri jetzt eine massive Tierarztphobie und die Knubbel vom Spritzen noch ein halbes Jahr später am Hals. Zwischenzeitlich baute er so ab, dass wir ihm das Wasser mit Spritzen geben mussten, seinen Kreislauf mit Zuckerwasser stabil gehalten haben und ihm das frische Gras mehrmals täglich aus der Hand gefüttert haben, weil er sonst absolut nichts frass. Es war extrem nervenaufreibend und anstrengend und ich hatte mehr als einen Morgen Angst, die Stalltür auf zu machen. Irgendwann ging es ganz langsam, wirklich richtig langsam und kleinschrittweise aufwärts mit ihm.

 

Da starb dann Moni ganz kurzfristig, die immer sein wichtigster Bezugspunkt und Halt war und wir befürchteten, wir verlieren Juri nun auch noch. Damit er nicht allein im Stall ist - das hätte er nicht verkraftet - wurde schnell Mischa umgestallt und kam in die Box neben Juri. Mischa ist auch weiß und Juri hat es akzeptiert, ohne dass sein gesundheitlicher Zustand wieder absackte. Nach vielen Monaten - es war bereits Herbst/Winter 2016 - war Juri dann irgendwann wieder stabil und konnte auch irgendwann wieder auf die Weide. Was er da hatte und was das Problem war, wissen wir bis heute nicht.

 

Von seiner vorigen Besitzerin habe ich später gehört, dass Juri kurz nach dem Einzug dort auch krank war, die Symptome ähnlich wie jetzt, auch dort wusste niemand, was er hat. Der Tierarzt war damals schon bestellt zum einschläfern, weil er nicht mehr aufstand und just an diesem Morgen stand er auf und es ging ihm langsam besser. Danach war er die weiteren gut 10 Jahre, bis er zu uns zog, gesund.  

 

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Juris Freundin, die Ponystute Moni, ist am 12.08.2016 mit 22 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. 

 

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Im Januar 2012 bekam ich von einer Bekannten eine Tierschutzmeldung, in der ein Esel mit seiner Ponyfreundin ein neues Heim suchte. Die Meldung war mit sehr liebevollen Worten verfasst und man konnte herauslesen, dass das Eselchen mit seiner Freundin nur sehr schweren Herzens abgegeben wurden. Das Eselchen hatte sich seit einiger Zeit angewöhnt, morgens um fünf Uhr bereits seine Pferdekumpel mit lautem Geschrei zu wecken... leider weckte das auch die gesamte Nachbarschaft und die wusste das gar nicht zu schätzen. Bevor jetzt die Nachbarn mobil machten und evtl. die Abgabe der kompletten Pferdeherde inkl. Esel fordern konnten, wurde fürs Eselchen ein neues Heim gesucht und um dem Eselchen den Umzug so leicht wie möglich zu machen, wurde seine Ponyfreundin ebenfalls mit abgegeben.

 

Ich habe Kontakt aufgenommen und wir hatten das Glück, dass uns der Eselwallach Juri mit seiner Ponyfreundin Moni anvertraut wurde. Lieben Dank an den Balaton dafür!

Am 15.01.2012 zogen die beiden bei uns ein. Im Frühjahr werden sie eine grosse Wiese mit kleinem Wäldchen vor unserem Hof eingezäunt bekommen. Bis daher sind sie auf der Wiese hinter dem Haus und schlafen nachts im ehemaligen Kuhstall.

 

 

hier sind die zwei Rasenmäher. Die ersten Bilder sind vom Umzug und die nächsten vom ersten Tag im neuen Heim.

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