"Mudi Bobi"

 

Bobi lebt seit dem 07.07.2015 bei uns. Er stammt aus dem Ort und wurde von seinem Besitzer abgeben, weil er zu laut war und die Nachbarn belästigte. Der vorige Besitzer kam zu uns und fragte, ob wir Bobi übernehmen könnten. Als wir dort auf dem Hof waren und sahen, dass der gerade mal 10 Monate alte Hund hinter dem Haus an einer 1,10 cm langen Kette hing und lt. vorigem Besitzer nur sehr selten abgemacht wurde, weil er nicht hörte und dann nicht wieder angeleint werden konnte, war es schnell entschieden. Wir nahmen das quirlige Kerlchen mit. Zum völligen Entsetzen des Besitzers wurde Bobi dafür weder gefesselt noch geknebelt und auch nicht in irgendein Behältnis gestopft. Ich hab ihn kurzerhand in den Fussraum des Autos gesetzt und Jürgen ist gefahren. 

 

Bobi hat sich die ersten Tage bis Wochen buchstäblich aufgeführt wie ein Irrer. Er war so drüber und hatte einen derartigen Energiestau - vermutlich hat er seit der 6. Lebenswoche konstant allein dort an der Kette gehangen - dass er bei jedem Geräusch, jeder Bewegung und überhaupt allem bellte und kreischte. Eine Zusammenführung mit den anderen Hunden war die erste Zeit sehr schwierig, weil er sich aufgeführt hat wie der wilde Hund. Er wusste gar nicht, wie er mit den anderen Hunden umgehen muss. 

 

So nach und nach spielte sich alles ein, Bobi kam runter, gewöhnte sich an uns, seine Kumpel und sein neues Leben und ist heute ein wunderbarer, sehr intelligenter, sehr aktiver quirliger Schatz, der völlig problemlos ist. Er neigt etwas zur Überaktivität und Hysterie, aber jetzt kann man ihn aus der Situation rausholen und er benimmt sich wieder normal. Dazu ist er ein unglaublicher Clown, der die albernsten Faxen macht und uns immer wieder zum Lachen bringt. 

 

Nur sein früheres Herrchen kann er nicht mehr leiden und will ihn beissen, wenn er ihn sieht. 

 

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